Der faire, respektvolle und freundliche Umgang mit dem besten Freund des Menschen liegt mir sehr am Herzen, deswegen habe ich die Arbeit über positive Verstärkung in den Vordergrund gestellt. Diese Arbeit beruht auf gewaltfreien Methoden und stützt sich auf neuste wissenschaftliche Erkenntnisse.

 

Der Begriff positive Verstärkung, ist ein Begriff der aus der Lerntheorie stammt. Der Hund lernt hierbei aus den unmittelbaren Konsequenzen, die auf ein Verhalten folgen. Wir verstärken dabei gezielt erwünschtes Verhalten des Hundes. Positive Verstärkung fördert den Beziehungsaufbau zwischen Hund und Halter. Sie steigert ebenfalls die Kooperationsbereitschaft des Hundes.

 

Wir schaffen in unserem Training durch konsequentes Handeln und den Aufbau von Ritualen im Alltag Sicherheit für unseren Hund. Es wird nicht nur an dem Symptom des unerwünschten Verhaltens gearbeitet, sondern auch an der Ursache. Denn nur wenn wir an der Ursache arbeiten, lässt sich Verhalten nachhaltig verändern.

 

Die Körpersprache des Hundes und auch die eigene Körpersprache im Hundetraining sind wichtige Punkte, die man nicht außer acht lassen sollte. Aus diesem Grund lege ich im Training Wert darauf und schule dich in deiner Körperhaltung und du lernst deinen Hund zu lesen.

 

Gemeinsam schauen wir uns eure Probleme im Alltag an und suchen eine individuelle Lösung für dich und deinen treuen Begleiter. Dabei machen wir uns die Hilfsmittel aus der Werkzeugkiste der positiven Verstärkung zu Nutze.

Die Arbeit über positive Verstärkung bedeutet für mich:

  • erwünschtes Verhalten zahlt sich für den Hund aus
  • der Hund bekommt ein positives Feedback von mir
  • es wird abwechslungsreich belohnt
  • unerwünschtes Verhalten durch Managementmaßnahmen zu verhindern
  • unerwünschtes Verhalten sanft für den Hund unterbrechen (ohne physische oder psychische Einschüchterung)
  • passende Alternativverhalten werden trainiert
  • die Bedürfnisse des Hundes werden berücksichtigt

folgende Hilfsmittel gebrauche ich bei der Arbeit mit Hunden:

  • ein gut sitzendes Brustgeschirr 
  • Leine sowie Schleppleine
  • Markersignale (u.a. Clicker)

Was ich im Training nicht nutze:

  • Schreckreize wie z.B. Zischen, Rappeldosen, Discscheiben, Wasserflaschen, Schlüssel und Co.
  • aversive Hilfsmittel, die unangenehm auf den Hund einwirken wie sog. Erziehungsgeschirre, Sprüh- oder Antibellhalsbänder, Stachel- oder Korallenhalsband, Endloswürger oder Teletaktgeräte
  • Strafreize, wie stupsen, zwicken, Leinenruck, Schnauzgriff, Alpharolle/-wurf, Nackenschütteln
  • Einschüchterung durch körperliches Bedrängen
  • Maßnahmen zur "Rangreduktion"
  • Ignorieren über einen längeren Zeitraum

All diese Dinge, die Meiden, Unwohlsein, Angst und Schmerz bei dem Hund auslösen lehne ich im Hundetraining grundsätzlich ab! Diese Maßnahmen können starke Nebenwirkungen erzeugen und sollten nie das Mittel der Wahl sein.

 


Richtlinien und ethische Grundsätze die ich vertrete, kannst du hier nachlesen:

progressive Reinforcement